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Studiengang Figurentheater
Institut für Theater
(Schauspielschule, Opernschule, Figurentheater)
Institutsleiter: Prof. Franziska Kötz
Fakultät IV
Lehrveranstaltungen Figurentheater
Mitarbeiter
Studiengang
Figurentheater
Figurentheater
Leiter: Prof. Werner Knoedgen
Telefon: 0711 / 212 - 47 44
Studententelefon: 0711 / 212 - 47 45
Hausadresse:
Staatliche Hochschule für Musik
und Darstellende Kunst
Studiengang Figurentheater
Urbansplatz 2
70182 Stuttgart
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Postadresse:
Staatliche Hochschule für Musik
und Darstellende Kunst
Studiengang Figurentheater
(Brieffach Nr. 63)
Urbanstr. 25
70182 Stuttgart
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Ägyptische Götterboten – ein Ereignis in lebenden Bildern für fünf
Stelzenläufer.
Für ein Jahr werden fünf Götter des Ägyptischen Totengerichts in die Welt der Lebenden kommen, um
aufmerksam zu machen auf ihren Mythos und auf die Kultur, die sie verkörpern...
Eine Auftragsarbeit des Landesmuseums Württemberg in Koproduktion mit dem Studiengang Figurentheater. Spieler:
Studenten des 1. und 2. Jahrgangs 2007
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PVC meets Molière – Die erzwungene Heirat
Wie zu Molières Zeiten Markt, Schau- und Puppenspiel eins waren, so verschmelzen hier in rasantem
Schlagabtausch die Ebenen des Schauspiels und der Puppen mit Musik und Tanz in einem zynischen Spiel der
Geschäfte und Intrigen...
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COLORI
„Da kommen sie: gelb wie Blut, grün wie Schnee und rot wie Ebenholz. Das Blaue vom Ei? Die grüne
Stunde? Schwarz wie die Macht...“ - Aktionen und Interaktionen von Farben, Formen und Figuren, die aus der
Auseinandersetzung der Studenten des 4. und 6. Semesters 2006 mit Oskar Schlemmer und der Bauhaus-Ästhetik
entstanden sind. - Idee und Szenografie: Sylvia Wanke und Ensemble; Regie: Prof. Werner Knoedgen,
Lisa Thomas
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"Bräute" - Straßentheaterprojekt mit
Studentinnen des 2. Jahrgangs 2005
Im Walzertakt kreisend, vom Wind der Vergangenheit in unsere Gegenwart
geweht, kommen die Bräute getanzt. Schneeweiß, verlockend in ihren anmutigen Gebärden, grillenhaft
klingend ihr
Gesang...
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Impressionen von der Einweihung ...
... der neuen Räume des Figurentheaters im Gebäude Urbanplatz im November 2005
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"Aber mach' sie sofort wieder auf!"
Werner Knoedgen spielt und spricht „Rudi“ in der ZDF-Serie „Siebenstein“.
(Text: Prof. Werner Knoedgen; Artikel aus dem SPEKTRUM vom Sommer 2004)
Seit Beginn der Serie 1988 hat er die Stelle als „Tierpfleger“ des Raben inne; im Folgenden erzählt
er von
diesem Teil seiner Berufspraxis...
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Impressionen der Ausstellungseröffnung "Der kleine Prinz"
Die Studiengänge Figurentheater und Schauspiel und das Wilhelma Theater zeigen
Figuren und Kostüme von Sylvia Wanke aus der Inszenierung von Werner Knoedgen.
Foyer der 8.Ebene der Musikhochschule, Sommersemester 2004
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Im Studium
Die Arbeit am Studiengang Figurentheater in Stuttgart
Daniela Hense berichtet von ihrer Zeit als Studentin.
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So etwas wie Wirklichkeit
Iris Meinhardt, Hochschulabsolventin, berichtet von ihrer Arbeit nach dem Studium.
"Nun nach vier Jahren Studium beginne ich also einen Beruf, in dem es doch ständig darum geht, neue
Wirklichkeiten zu
erfinden..."
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20 Jahre Figurentheater (Bilddokumentation und Pressetext vom Oktober 2003)
Mit Beginn des Wintersemesters 1983/84 nahm der Studiengang Figurentheater an der Musikhochschule Stuttgart seine
Arbeit
auf...
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Man sieht nur mit dem Herzen gut
Saint-Exupéry's "Der kleine Prinz" 2002 und 2003/04 im Wilhelma Theater
Figurentheater und Schauspielschule haben, nach längerer Zeit, wieder einmal eine gemeinsame Aufführung
produziert.
(Text: Prof. Dr. Volker Canaris; Artikel aus dem SPEKTRUM vom Sommersemester 2003)
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Impressionen vom Sommerfest 2003
Das Figurentheater zeigte am 28. Juni 2003 "FREAKZ"
beim Sommerfest im Innenhof vor dem Turm der Musikhochschule.
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FREAKZ - Straßentheater-Projekt 2003
walk-act und Schaubudenrevolution für 5 FigurenspielerInnen und einen Schauspieler 2003
Eine Truppe absonderlicher Kreaturen zieht durch die Stadt, angetrieben von einem Profit-versessenen Direktor, der
seine "Artisten" antreibt zur allgemeinen Volksbelustigung...
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Studiengang Figurentheater
Studienberatung: Prof. Werner Knoedgen
Das Studium des Figurentheaters vermittelt die qualifizierte Berufsausbildung in den Bereichen des Materialtheaters,
des
Objekttheaters und des klassischen Puppentheaters.
Die Regelstudienzeit beträgt 8 Semester.
Nach bestandener Aufnahmeprüfung werden in den ersten 4 Studiensemestern die Grundlagen und
Basiskenntnisse des
Figurentheaters vermittelt.
Neben Pflichtfächern und Kursen verläuft das Studium schwerpunktmäßig in
Spielprojekten.
In diesen Spielprojekten werden Szenen, Stücke und Ausdrucksmittel konzipiert, realisiert und inszeniert.
Die einführenden Projekte werden in den eigenen Werk- und Probenräumen, die aufwendigeren Inszenierungen
auch im
hochschuleigenen Wilhelma Theater zur Aufführung gebracht.
Nach der Zwischenprüfung (4. Semester) und dem vertiefenden Studium (5. und 6. Semester) bleibt das
letzte
Studienjahr (7. und 8. Semester) der Entwicklung einer selbständigen Diplom-Inszenierung vorbehalten, die von
einem
erfahrenen Hochschuldozenten betreut und mit Diplomvor- und Diplomprüfung abgeschlossen wird.
Die Spielprojekte
Da der Figurenspieler sich in der körperlichen Distanz zu seinen Rollen befindet, ist die Fähigkeit, diese
besondere Art der Darstellung mit den jeweiligen Ausdrucksmitteln abzustimmen, also zu animieren und zu inszenieren,
das
Zentrum der Ausbildung.
Die Anforderungen werden in den Projekten schrittweise gesteigert. Darstellung und Gestaltung beginnen zunächst
im
abstrakten Materialversuch. Erst gegen Ende des Studiums werden auch die hochspezialisierten klassischen
Figurentechniken
berücksichtigt.
Dabei wird das Abbilden von menschlichen Gestalten (Figurenbau) dem Darstellen von menschlichem Verhalten
(Rollenarbeit)
untergeordnet.
Zwei gattungstypische Arbeitsansätze werden verfolgt:
Die Szene interpretiert.
Die Ausdrucksmittel sind vorgegeben. Sie werden in Spiel-Improvisationen analysiert, auf die Tauglichkeit zur
Rollendarstellung untersucht und in dramaturgische Handlungszusammenhänge gestellt. Gestaltlose Materialien
lassen sich
unmittelbar inszenieren: Die bildnerische Arbeit findet auf offener Szene statt (Material- und Objekttheater).
Vorgestaltete Materialien (Figuren, Puppen) werden mittelbar inszeniert. Hier sind unter anderem die klassischen
Spieltechniken wie Marionetten, Handpuppen, Stabfiguren, Projektionsfiguren etc. angesiedelt.
Die Ausdrucksmittel interpretieren.
Die szenische Idee ist vorgegeben. Sie kann ein Bewegungsablauf (Performance), eine choreographische Skizze (Musik)
oder ein
Handlungskonzept (Literatur) sein, das zur darstellerischen Interpretation mit eigens herzustellenden Ausdruckmitteln
führt.
Die Pflichfächer
Materialtraining (Gruppenunterricht)
Hier werden die Bewegungs- und die Ausdrucksmöglichkeiten der verschiedenen Zustände des Rollenmaterials
systematisch erforscht und trainiert. Es wird schrittweise aufbauend an Animation, Rolle und Szene gearbeitet. Das
Materialtraining ist das "Körpertraining" für Theaterfiguren.
Bildnerisches Gestalten (Gruppenunterricht).
In diesem Grundlagenfach wird kontinuierlich das Auge im Sehen und die Hand im Wiedergeben des Gesehenen
(zeichnerisch
malerisch und plastisch) geübt.
Grundlegende Techniken (Schnitzen, Modellieren, Kunststoffbearbeitung etc.) werden vermittelt. Darstellungsräume
(Bühne, Licht, Farbe) werden entworfen und die in den Spielprojekten benötigten Ausdrucksmittel hergestellt
und
gestaltet.
Die Sprache des Figurentheaters (Einzel- und Gruppenunterricht).
Abgesehen von der notwendigen Atem- und Stimmbildung des Spielers zu Beginn der Ausbildung, berücksichtigt
dieses Fach
die verschiedenen Ausdrucksformen der "Zeichensprache", der "Körpersprache"; und der "Lautsprache"; des
Spielers,
seiner Ausdrucksmittel (Materialien, Objekte, Figuren), und beider zusammen.
Körpertraining (Einzel - und Gruppenunterricht).
Die Arbeit am eigenen Körperausdruck entspricht vergleichbaren Anforderungen des Schauspiels. Basis der
Körperarbeit ist die Feldenkrais-Methode.
Im Unterschied zum Schauspiel wird mit besonderem Augenmerk die Fähigkeit zur Separation entwickelt. Der
Figurenspieler
muss in der Lage sein, seine Körperteile (vornehmlich die Hand als "Manipulationsinstanz") einzeln und
unabhängig
voneinander für in sich geschlossene Darstellungsarbeit einzusetzen.
Die Kurse
Ergänzend und im fließenden Übergang zu den Spielprojekten werden in regelmäßig
wiederkehrendem
Turnus Einzelkurse zu Spezialgebieten der Darstellung, aber auch zu theoretischen Fragestellungen angeboten:
Szenographie und Bühnentechniken des Figurentheaters
Theatergeschichte, Wirkungsästhetik und Dramaturgie des Figurentheaters
Figurentheater für Kinder
Figurentheater und Medien (Film, Fernsehen, Video, Computer-Animation)
Betriebspraxis für selbständige Bühnen
Die Prüfungen
Die Aufnahmeprüfung
Voraussetzung für die Aufnahmeprüfung ist die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife. Auch Bewerber
ohne Abitur werden zugelassen, müssen aber zusätzlich in einer schriftlichen Prüfungsarbeit ihre
Allgemeinbildung nachweisen.
Aufnahmeprüfungen finden einmal im Jahr zum Ende des Sommersemesters (Anfang Juli) statt. Anmeldeschluss ist
jeweils Ende April.
Anforderungen der Aufnahmeprüfung und
Bewerbungsunterlagen
Die Aufnahmeprüfung besteht aus zwei Teilen an insgesamt zwei bis drei aufeinanderfolgenden Tagen:
Der 1. Teil (Vorauswahl) ist grundsätzlich individuell und besteht aus
- dem Vorspiel von ein bis zwei selbständig erarbeiteten kurzen Figurentheater-Szenen (zusammen max. 10
Minuten). Die Szene(n) sollen mit animierten Materialien, Objekten, Masken oder Theaterfiguren gespielt werden.
Mischformen mit Schauspiel sind zulässig, selbstverständlich auch die Verwendung von Musik oder anderen
Vorlagen.
- dem Vorstellungsgespräch (maximal 15 Minuten). Empfehlenswert ist das Vorlegen von Dokumenten über andere
darstellerische oder bildnerische Arbeiten.
Der 2. Teil (Endauswahl) ist ein ganztägiger Workshop mit allen vorausgewählten Kandidaten (Gruppe) am
letzten Prüfungstag.
Zwischenprüfung
Am Ende des 4. Semesters wird eine Zwischenprüfung abgelegt, die an eine erfolgreiche Projektteilnahme gebunden
ist.
Bachelorprüfung
Nach dem 8. Semester wird die Abschlussprüfung abgelegt. In einer eigenen Inszenierung (auch Gruppenarbeiten
sind möglich) wird die Bühnenreife nachgewiesen und damit der Bachelor of Arts erworben.
Studien- und Prüfungordnungen
Studien- und Prüfungsordnung
Bachelor Figurentheater
Studien- und Prüfungsordnung für den
(alten) Diplomstudiengang Figurentheater
Anlage zur Studien- und Prüfungsordnung für
den (alten) Diplomstudiengang Figurentheater
Mitarbeiter
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