SCHAUSPIELSCHULE

 

    

Schauspielschule

Institut für Theater
(Schauspielschule, Opernschule, Figurentheater)

Institutsleiterin: Prof. Franziska Kötz
Fakultät IV

Dozenten + Lehrveranstaltungen Schauspiel

Studiengang Bachelor Schauspiel

Absolventen 2011

Schauspielstudio Stuttgart

Auszeichnungen, Stipendien


Produktion vom Herbst 2010
William Shakespeare: Ein Sommernachtstraum
Premiere: Freitag, den 8. Oktober 2010 im Wilhelma Theater



Leiterin der
Schauspielschule

Raum 6.60 Prof. Franziska Kötz Tel: 0711 / 212 - 4725
mobil: 0173 / 245 90 63
franziska.koetz@mh-stuttgart.de

Stellv. Leiter der
Schauspielschule

Raum 6.51 Prof. Pia Podgornik  
Sekretariat der
Intendanz des Wilhelma Theaters & der Schauspielschule
Raum 6.52 Bettina Röser Mo 14-18 Uhr, Do 10-14 Uhr
Tel: 0711 / 212 - 47 23
Fax: 0711 / 212 - 47 36
bettina.roeser@mh-stuttgart.de

Konversationsraum

Raum 6.50 Lehrer und Studenten Tel: 0711 / 212 - 4724

Bachelor Schauspiel  Aufnahmeprüfung
   Termine der Aufnahmeprüfungen (soweit bekannt)
 Studien- und Prüfungsordnung
    Druckversion (PDF, 50 KB, Stand: Juli 2009)
 Anlage I: Studienplan
  (Semesterwochenstunden und Leistungspunkte
    Druckversion (PDF, 50 KB)
 Anlage II: Modulplan
  (Module, Leistungsnachweise und Leistungspunkte
   Druckversion (PDF, 50 KB)
 Anlage III: Prüfungsanforderungen
  zur Bachelor-Prüfung
   Druckversion (PDF, 50 KB)

„Schauspielerei? – Eine brotlose, unordentliche Kunst.“
Zur Aufnahmeprüfungen an staatlichen Schauspielschulen.
von Prof. Franziska Kötz
Wie oft haben Sie das schon gehört: Lernen Sie erst einmal etwas Ordentliches! Schauspielerei ist doch eine brotlose Kunst. Ist Ihnen nicht bewußt, wie viele diplomierte, staatlich anerkannte Schauspieler sich von einem kleinen Auftrag für Synchronsprecher zu einer unscheinbaren Nebenrolle im Fernsehen, von einem befristeten Gastengagement in Castrop zu einem in Parchim durchs Leben hangeln und zwischendrin in Berlin Taxi fahren oder kellnern? Und sie alle haben sich vordem als das Nachwuchstalent der deutschsprachigen Bühnen, mindestens aber als Hamlet oder Ophelia gesehen, haben von Ruhm und Erfolg geträumt oder davon, durch ihr Spiel die Welt oder zumindest die Menschen zu verändern.
Und Sie wollen trotzdem Schauspieler werden? ...


William Shakespeare: Ein Sommernachtstraum

Aus dem Englischen von Jürgen Gosch, Angela Schanelec und Wolfgang Wiens

Am Hof von Athen will Herzog Theseus endlich seine Hippolyta heiraten, die aber nicht unbedingt ihn. Auch den Untertanen ergeht es in Liebesdingen nicht viel besser: Helena liebt Demetrius, Demetrius aber liebt Hermia, Hermia liebt Lysander und Lysander wiederum liebt Helena – da hilft nur die Flucht in den Wald, die Liebenden voran, die Eifersüchtigen hinterher. Ein lustvoll liebestoller Sommernachts-Alptraum beginnt, sein Dirigent ist der Waldgeist Puck, Diener des ebenfalls zerstrittenen Königspaares im Feenreich, Oberon und Titania. Mithilfe einer Zauberblume bewirkt Puck, dass sich die Falschen in die Richtigen und die Richtigen in die Falschen verlieben. In diesem Dickicht der Gefühle, dieser Midsummer-madness, kann selbst ein Esel zum Liebesgott werden.

Es spielen Schauspielstudierende des 2. & 3. Jahrgangs:
Meda Gheorghiu-Banciu, Jenny Langner, Anna Oussankina, Elena Weiß; Michel Brandt, Lukas Engel, Steffen Happel, Sascha Werginz und Stephanie Biesolt, Shari Crosson, Henrike Hahn, Nora Quest; Yasin El Harrouk, Jonathan Hutter, Benjamin Jansen, Maik Rogge

Regie: Gerd Heinz, Bühne und Kostüme: Kersten Paulsen, Dramaturgie: Franziska Kötz

Premiere im Wilhelma Theater am Freitag, den 8. Oktober 2010
Weitere Vorstellungen am 9., 10., 15., 16., 17.,21., 22., 29., 30., 31. Oktober und am 4., 5., 6., 7. November 2010;
Beginn um 20 Uhr, nur sonntags um 19 Uhr;
Vormittagsvorstellungen am 20. und 28. Oktober, Beginn um 11 Uhr
weitere Informationen




Studiengang Bachelor Schauspiel

Aufnahmeprüfung
Die Anmeldefrist für die jährliche Aufnahmeprüfung ist der 30. April. Die nächste Aufnahmeprüfung findet voraussichtlich in der ersten Juni-Hälfte 2011 in den Räumen der Schauspielschule statt. Das Studium beginnt im darauffolgenden Wintersemester. Das genaue Datum wird ca. 2 Wochen vor der Aufnahmeprüfung schriftlich mitgeteilt.

Bewerber sollten nicht älter als 25 Jahre sein.
Ein ärztliche Attest soll über einen unbedenklichen Gesundheitszustand und eine körperliche Leistungsfähigkeit für die Ausbildung zum Schauspieler (inkl. Fechten, Akrobatik, Tanz, Sprechen) aussagen.

Für die Prüfung ist eine Gebühr von 30 € pro Kandidat mit der schriftlichen Anmeldung zu bezahlen.

Bei der Aufnahmeprüfung wird das Vorspielen dreier kurzer Szenenausschnitte oder Monologe aus modernen und klassischen Rollen verlangt. Der Kandidat hat sich eigenständig auf die Aufnahmeprüfung vorzubereiten. Die Gesamtlänge der Szenenausschnitte sollte 20 Minuten nicht überschreiten. Die Prüfung verläuft über drei Runden und kann längstens an 2 Tagen innerhalb zweier Wochen stattfinden. Die Zulassung erfolgt nach der bestandenen Aufnahmeprüfung.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular zur Aufnahmeprüfung sind im
Handbuch für Studienbewerber

Studiengang Bachelor Schauspiel
Ziel des Studiengangs Bachelor Schauspiel ist eine umfassende künstlerische Ausbildung zur Schauspielerin / Schauspieler für das deutschsprachige Schauspieltheater.

Das Studium dauert 8 Semester (4 Jahre).
Zwei Jahre Grundstudium (4 Semester)
Zwei Jahre Hauptstudium (4 Semester)

Eine Zwischenprüfung findet am Ende des vierten Semesters statt.
Der berufsqualifizierende Abschluss erfolgt durch die Bachelorprüfung.

Die Studiengebühr beträgt pro Semester 500 €.

Die Lehrveranstaltungen werden als Gruppen- und Einzelunterricht in folgenden Fächern durchgeführt.
  • Sprechen (Stimmbildung, Sprecherziehung, Übungen zur Arbeit mit dem Mikrophon)
  • Musikalische Grundlagen und Gesang
  • Bewegen (Körpertraining, Tanz, Tai-Chi, Akrobatik, Fechten)
  • Darstellen (Interaktion, Improvisation, Rolle, Ensemblespiel)
  • Theorie des Theaters, Dramaturgie (Vorlesung, Seminar, Dramaturgische Übungen, Übungen zur ästhetischen Bildung)
  • Werkstätten, Projekte und Inszenierungen
  • Masken- und Schminkkurs

Am Wilhelma Theater (Lehr- und Lerntheater) der Hochschule werden regelmäßig Inszenierungen mit den Studierenden produziert, deren Ziel die Überprüfung und Erweiterung schauspielerischer Mittel im Ensemblespiel und vor Publikum ist. Die Leitung dieser Projekte übernehmen erfahrene Regisseure.

In der Spielzeit 2010/11 kooperiert die Schauspielschule mit dem Schauspiel Stuttgart, dem Theater Freiburg, dem Landestheater Tübingen und dem Theater Baden-Baden für das Schauspielstudio Stuttgart. Die Studierenden des IV. Studienjahres werden als außerordentliche Ensemblemitglieder an der jeweiligen Bühne probieren und spielen, parallel aber auch ihre Vorsprechen wahrnehmen. Die Aufteilung der zukünftigen Absolventen an die jeweiligen Theater siehe unter „Die Absolventen 2011 stellen sich vor“.

Kontakt zu den Schauspiel-Studenten können Sie aufnehmen über studenten.schauspielschule.stuttgart@web.de

  Studien- und Prüfungsordnung Bachelor Schauspiel

Studien- und Prüfungsordnung für den (alten) Diplomstudiengang Schauspiel
(wird mit der Umstellung auf Bachelor modifiziert werden)



Die Absolventen 2011 der Schauspielschule stellen sich vor


Lara Beckmann
beckmann.lara@web.de
ZAV-Bogen

Daniel Fischer
danielarthur@gmx.de
ZAV-Bogen

Hanna Franck
light-expansion@gmx.de
ZAV-Bogen

David Liske
davidliske@gmx.de
ZAV-Bogen

Konstantin Marsch
konstantin.marsch@web.de
ZAV-Bogen

Mirjam Sommer
mi_som@web.de
ZAV-Bogen

Margarita Wiesner
margarna@web.de
ZAV-Bogen

Dolores Winkler
dolores@servus.at
ZAV-Bogen



Schauspielstudio - Spielzeit 2010/11


Im Schauspielstudio Stuttgart sind
am Schauspiel Stuttgart: Hanna Franck & Konstantin Marsch
am Theater Freiburg: Mirjam Sommer & Dolores Winkler
am Landestheater Tübingen:  Margarita Wiesner & David Liske
am Theater Baden-Baden: Lara Beckmann & Daniel Fischer
(alle Schauspielschule IV. Jahrgang).




Her mit dem Leben!

Das Schauspielstudio Stuttgart ist gegründet – Bühne frei
von Prof. Franziska Kötz

Ab November 2009 ist es so weit: Alle Studierenden des 4. Studienjahres der Schauspielschule werden für ein Jahr an ihr erstes Theater gehen. Für die Dauer einer Spielzeit werden die zukünftigen Absolventen in einem festen Ensemble mit Kollegen aller Altersgruppen zusammenarbeiten, unterschiedliche Regisseure kennenlernen, und vor allen Dingen endlich raus aus der Schule kommen und spielen: Proben morgens und abends, Vorstellungen, Abstecher und Gastspiele!

Die Studierenden bleiben an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart eingeschrieben, erhalten also weiterhin jede notwendige Unterstützung durch die Dozenten der Schauspielschule und sind zugleich außerordentliche Ensemblemitglieder der jeweiligen Bühne. Dort werden sie vor Ort von einem Mentor betreut werden, einem erfahrenen Kollegen, der den Studierenden mit Rat und Tat, sei es in künstlerischen Fragen, sei es in Bezug auf theaterbetriebliche Belange, zur Seite stehen wird.

Das Schauspielstudio ist Teil des Studiums, die Studierenden werden daher keine monatliche Gage sondern Vorstellungshonorare erhalten, die an allen kooperierenden Bühnen dieselben sein werden. Im Gegenzug verpflichten sich die Theater, den Studenten Vorsprechen an anderen Bühnen zu ermöglichen – ausgenommen hiervon sind natürlich Hauptproben und Vorstellungstermine. Sollte ein zukünftiger Absolvent das Angebot eines Festengagements bekommen, dann hat dieses Vorrang vor einer Produktion des Schauspielstudios.




Stipendien - Wettbewerbe - Auszeichnungen - 2010 / 2011

Stipendium der Internationalen Vereinigung des Lyceum Clubs

Dolores Winkler

Schauspielschule, IV. Jahrgang