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„Schauspielerei? – Eine brotlose, unordentliche Kunst.“
Zur Aufnahmeprüfungen an staatlichen Schauspielschulen.
von Prof. Franziska Kötz
Wie oft haben Sie das schon gehört:
Lernen Sie erst einmal etwas Ordentliches! Schauspielerei ist doch eine brotlose Kunst. Ist Ihnen nicht bewußt, wie viele diplomierte, staatlich anerkannte Schauspieler sich von einem kleinen Auftrag für Synchronsprecher zu einer unscheinbaren Nebenrolle im Fernsehen, von einem befristeten Gastengagement in Castrop zu einem in Parchim durchs Leben hangeln und zwischendrin in Berlin Taxi fahren oder kellnern? Und sie alle haben sich vordem als das Nachwuchstalent der deutschsprachigen Bühnen, mindestens aber als Hamlet oder Ophelia gesehen, haben von Ruhm und Erfolg geträumt oder davon, durch ihr Spiel die Welt oder zumindest die Menschen zu verändern.
Und Sie wollen trotzdem Schauspieler werden? ...
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William Shakespeare: Ein Sommernachtstraum
Aus dem Englischen von Jürgen Gosch, Angela Schanelec und Wolfgang Wiens
Am Hof von Athen will Herzog Theseus endlich seine Hippolyta heiraten, die aber nicht unbedingt ihn. Auch den Untertanen ergeht es in Liebesdingen nicht viel besser: Helena liebt Demetrius, Demetrius aber liebt Hermia, Hermia liebt Lysander und Lysander wiederum liebt Helena – da hilft nur die Flucht in den Wald, die Liebenden voran, die Eifersüchtigen hinterher. Ein lustvoll liebestoller Sommernachts-Alptraum beginnt, sein Dirigent ist der Waldgeist Puck, Diener des ebenfalls zerstrittenen Königspaares im Feenreich, Oberon und Titania. Mithilfe einer Zauberblume bewirkt Puck, dass sich die Falschen in die Richtigen und die Richtigen in die Falschen verlieben. In diesem Dickicht der Gefühle, dieser Midsummer-madness, kann selbst ein Esel zum Liebesgott werden.
Es spielen Schauspielstudierende des 2. & 3. Jahrgangs:
Meda Gheorghiu-Banciu, Jenny Langner, Anna Oussankina, Elena Weiß; Michel Brandt, Lukas Engel, Steffen Happel, Sascha Werginz und Stephanie Biesolt, Shari Crosson, Henrike Hahn, Nora Quest; Yasin El Harrouk, Jonathan Hutter, Benjamin Jansen, Maik Rogge
Regie: Gerd Heinz, Bühne und Kostüme: Kersten Paulsen, Dramaturgie: Franziska Kötz
Premiere im Wilhelma Theater am Freitag, den 8. Oktober 2010
Weitere Vorstellungen am 9., 10., 15., 16., 17.,21., 22., 29., 30., 31. Oktober
und am 4., 5., 6., 7. November 2010;
Beginn um 20 Uhr, nur sonntags um 19 Uhr;
Vormittagsvorstellungen am 20. und 28. Oktober, Beginn um 11 Uhr
weitere Informationen
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Studiengang Bachelor Schauspiel
Aufnahmeprüfung
Die Anmeldefrist für die jährliche Aufnahmeprüfung ist der 30. April. Die nächste
Aufnahmeprüfung findet voraussichtlich in der ersten Juni-Hälfte 2011 in den Räumen der Schauspielschule statt.
Das Studium beginnt im darauffolgenden Wintersemester. Das genaue Datum wird ca. 2 Wochen vor der Aufnahmeprüfung schriftlich mitgeteilt.
Bewerber sollten nicht älter als 25 Jahre sein.
Ein ärztliche Attest soll über einen unbedenklichen Gesundheitszustand und eine körperliche
Leistungsfähigkeit für die Ausbildung zum Schauspieler (inkl. Fechten, Akrobatik, Tanz, Sprechen)
aussagen.
Für die Prüfung ist eine Gebühr von 30 € pro Kandidat mit der schriftlichen Anmeldung zu
bezahlen.
Bei der Aufnahmeprüfung wird das Vorspielen dreier kurzer Szenenausschnitte oder Monologe aus modernen und
klassischen Rollen verlangt. Der Kandidat hat sich eigenständig auf die Aufnahmeprüfung vorzubereiten. Die
Gesamtlänge der Szenenausschnitte sollte 20 Minuten nicht überschreiten. Die Prüfung verläuft
über drei Runden und kann längstens an 2 Tagen innerhalb zweier Wochen stattfinden. Die Zulassung erfolgt
nach der bestandenen Aufnahmeprüfung.
Weitere Informationen und das Anmeldeformular zur Aufnahmeprüfung sind im
Handbuch für Studienbewerber
Studiengang Bachelor Schauspiel
Ziel des Studiengangs Bachelor Schauspiel ist eine umfassende künstlerische Ausbildung zur Schauspielerin /
Schauspieler für das deutschsprachige Schauspieltheater.
Das Studium dauert 8 Semester (4 Jahre).
Zwei Jahre Grundstudium (4 Semester)
Zwei Jahre Hauptstudium (4 Semester)
Eine Zwischenprüfung findet am Ende des vierten Semesters statt.
Der berufsqualifizierende Abschluss erfolgt durch die Bachelorprüfung.
Die Studiengebühr beträgt pro Semester 500 €.
Die Lehrveranstaltungen werden als Gruppen- und Einzelunterricht in folgenden Fächern durchgeführt.
- Sprechen (Stimmbildung, Sprecherziehung, Übungen zur Arbeit mit dem Mikrophon)
- Musikalische Grundlagen und Gesang
- Bewegen (Körpertraining, Tanz, Tai-Chi, Akrobatik, Fechten)
- Darstellen (Interaktion, Improvisation, Rolle, Ensemblespiel)
- Theorie des Theaters, Dramaturgie (Vorlesung, Seminar, Dramaturgische Übungen, Übungen zur
ästhetischen Bildung)
- Werkstätten, Projekte und Inszenierungen
- Masken- und Schminkkurs
Am Wilhelma Theater (Lehr- und Lerntheater) der
Hochschule werden regelmäßig Inszenierungen mit den Studierenden produziert, deren Ziel die
Überprüfung und Erweiterung schauspielerischer Mittel im Ensemblespiel und vor Publikum ist. Die Leitung
dieser Projekte übernehmen erfahrene Regisseure.
In der Spielzeit 2010/11 kooperiert die Schauspielschule mit dem Schauspiel Stuttgart, dem Theater Freiburg, dem Landestheater Tübingen und dem Theater Baden-Baden für das
Schauspielstudio Stuttgart. Die Studierenden des IV. Studienjahres werden als
außerordentliche Ensemblemitglieder an der jeweiligen Bühne probieren und spielen, parallel aber auch ihre
Vorsprechen wahrnehmen. Die Aufteilung der zukünftigen Absolventen an die jeweiligen Theater siehe unter
„Die
Absolventen 2011 stellen sich vor“.
Kontakt zu den Schauspiel-Studenten können Sie aufnehmen über studenten.schauspielschule.stuttgart@web.de
Studien- und Prüfungsordnung Bachelor Schauspiel
Studien- und Prüfungsordnung für den
(alten) Diplomstudiengang Schauspiel
(wird mit der Umstellung auf Bachelor modifiziert werden)
Die Absolventen 2011 der Schauspielschule stellen sich vor
Schauspielstudio - Spielzeit 2010/11
Im Schauspielstudio Stuttgart sind
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am Schauspiel Stuttgart: | Hanna Franck & Konstantin Marsch
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am Theater Freiburg: | Mirjam Sommer & Dolores Winkler
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am Landestheater Tübingen: |
Margarita Wiesner & David Liske
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am Theater Baden-Baden: | Lara Beckmann & Daniel Fischer
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(alle Schauspielschule IV. Jahrgang).
Her mit dem Leben!
Das Schauspielstudio Stuttgart ist gegründet – Bühne frei
von Prof. Franziska Kötz
Ab November 2009 ist es so
weit: Alle Studierenden des
4. Studienjahres der Schauspielschule
werden für ein Jahr an
ihr erstes Theater gehen. Für die
Dauer einer Spielzeit werden
die zukünftigen Absolventen in
einem festen Ensemble mit Kollegen
aller Altersgruppen zusammenarbeiten,
unterschiedliche
Regisseure kennenlernen,
und vor allen Dingen endlich
raus aus der Schule kommen
und spielen: Proben morgens
und abends, Vorstellungen, Abstecher
und Gastspiele!
Die Studierenden bleiben an
der Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst Stuttgart
eingeschrieben, erhalten also
weiterhin jede notwendige Unterstützung
durch die Dozenten
der Schauspielschule und sind
zugleich außerordentliche Ensemblemitglieder
der jeweiligen
Bühne. Dort werden sie vor Ort
von einem Mentor betreut werden,
einem erfahrenen Kollegen,
der den Studierenden mit Rat
und Tat, sei es in künstlerischen
Fragen, sei es in Bezug auf theaterbetriebliche
Belange, zur Seite
stehen wird.
Das Schauspielstudio ist Teil des
Studiums, die Studierenden werden
daher keine monatliche Gage
sondern Vorstellungshonorare
erhalten, die an allen kooperierenden Bühnen dieselben sein
werden. Im Gegenzug verpflichten sich die Theater, den
Studenten Vorsprechen an anderen Bühnen zu ermöglichen
– ausgenommen hiervon sind natürlich Hauptproben und
Vorstellungstermine. Sollte ein zukünftiger Absolvent das
Angebot eines Festengagements bekommen, dann hat dieses
Vorrang vor einer Produktion des Schauspielstudios.
Stipendien - Wettbewerbe - Auszeichnungen - 2010 / 2011
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Stipendium der Internationalen Vereinigung des Lyceum Clubs
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Dolores Winkler
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Schauspielschule, IV. Jahrgang
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