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Wie ich endlich die Aufnahmeprüfung bestand (Text: Tobias Gondolf; Artikel aus dem
Hochschulmagazin SPEKTRUM)
Wieder eine neue Stadt, ein weiteres Vorsprechen. Die letzten zwei Jahre bin ich quer durch Deutschland gereist und
habe mich an vielen Schauspielschulen versucht. Auch in Stuttgart habe ich es schon einmal probiert –
erfolglos. Heute soll es also klappen...
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Kerstin Specht: Der Zoo
Uraufführung
Eine Koproduktion mit dem SchauspielStuttgart
Fünfzehn Personen, allein oder in Begleitung, verbringen einen Tag im Zoo. Die Betrachtung von Panther, Pinguin
& Co. steht dabei jedoch nicht im Fokus ihres Aufenthaltes. Vielmehr suchen die Besucher auf ihren Streifzügen
zwischen den Käfigen, bei denen sie sich kreuzen und kennenlernen, das Gespräch über Misslagen,
Bedürfnisse und Träume. Der Besuch avanciert zur Besonderheit, als die Tiere befreit und die Besucher
eingesperrt werden.
Die Verkehrung der Situation führt die Besucher, ihre Schicksale und Geschichten neu zusammen. In der
Gefangenschaft leben sie plötzlich Gelüste aus, decken bestehende Lebenslügen auf und überwinden
alle Hemmungen. Die Grenze zwischen tierischem und menschlichem Verhalten verschwimmt. „Der Zoo“ betont
den animalischen Kern des menschlichen Daseins und regt zur Reflexion über die Freiheit vor dem Käfig an.
Es spielen Schauspielstudenten (4. Studienjahr) der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart:
Emilia de Fries, Lisenka Kirkcaldy, Anne Leßmeister und Felix Banholzer, Cornelius Gebert, Amadeus Köhli,
Markus Weickert
Regie: Christian Hockenbrink, Bühne: Judith Oswald, Kostüme: Leah Lichtwitz, Dramaturgie: Sarah Israel
Premiere: Freitag, den 16. Oktober 2009 im Depot
Weitere Vorstellung am 7. und 18. Januar 2010 sowie
Samstag, den 27. Februar um 20 Uhr

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Markus Weickert, Anne Leßmeister, Felix Banholzer, Amadeus Köhli

Markus Weickert (Max) und Spielensemble

Lisenka Kirkcaldy (Alice), Anne Leßmeister (Cäcilia/Lulu), Emilia de Fries (Anna/Sina), Felix Banholzer, Amadeus Köhli, Cornelius
Gebert, Markus Weickert
Bild links: Lisenka Kirkcaldy, Emilia de Fries, Markus Weickert, Anne Leßmeister, Felix Banholzer, Amadeus Köhli, Cornelius
Gebert
Fotos: Sonja Rothweiler
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Szenische Werkstatt
des 3. Studienjahres der Schauspielschule
Lara Beckmann, Hanna Franck, Mirjam Sommer, Margarita Wiesner, Dolores Winkler und Daniel Fischer, David Liske, Konstantin Marsch
am Freitag, den 29. Januar um 19 Uhr
auf der Arbeitsbühne (Raum 1.52)
Szenische Werkstatt
des 2. Studienjahres der Schauspielschule
Meda Gheorghiu-Banciu, Jenny Langner, Anna Oussankina, Elena Weiß und Michel Brandt, Lukas Engel, Steffen Happel, Sascha Werginz
am Freitag, den 19. Februar um 19 Uhr
auf der Arbeitsbühne (Raum 1.52)
Leonora Carrington: Penelope
„Vergiss nicht, dass ich hier auf dich warte … Immer“, sagt das Mädchen Penelope zu ihrem Schaukelpferd im Kinderzimmer, das mit Spielzeug übersät ist wie die Bibliothek eines Gelehrten mit Bücherregalen. Die Titelfigur heißt so, weil sie wie ihre homerische Namensschwester die Kunst des Wartens und des sich vorbehaltlos Überraschenlassens beherrscht. Damit schlägt sie die Tonlage des Stücks an. Mit zauberhaften und verführerischen Mitteln verzichtet dieses Stück auf eine zusammenhängende Handlung im Sinne gewohnter konventioneller und begründender Erzählhaltungen, entführt aber in eine Welt, nach der sich jeder sehnt, dem die eigene Kindheit nicht verloren ging.
Penelope verstößt permanent gegen Denk- und Sprachkonventionen, gegen die Gesetze vertrauter Rationalität und Realität. Sie unterlässt mit provozierender Phantasie die üblichen Kategorisierungen. Das Stück ist ein Spielzimmer, in dessen Kosmos eine Überraschung der anderen die Hand reicht, und dessen dramatische Spannung in der verblüffenden Reihung der wechselnden Figuren und Räume liegt. Penelope ist eine dem lyrischen Ich vergleichbare Protagonistin, deren innere Welt im Zentrum steht; und doch wirkt diese dramatische Konstellation wie ein lebendig gewordenes Bilderbuch. So vermischen sich kaleidoskopisch Menschen und Ereignisse: Ein buntes Theaterereignis.
Regie: Verena Weiß, Bühne und Kostüme: Kersten Paulsen, Dramaturgie: Michael Huthmann
Es spielen Schauspielstudenten im 3. Studienjahr an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst:
Lara Beckmann, Hanna Franck, Mirjam Sommer, Margarita Wiesner, Dolores Winkler und Daniel Fischer, David Liske, Konstantin Marsch
Premiere am Freitag, den 26. März 2010 um 20 Uhr im Wilhelma Theater
Weitere Vorstellungen: 27., 28., 31. März 2010
1., 8., 9., 10., 14., 16. April 2010, Derniere: Samstag, den 17. April 2010
Beginn immer um 20 Uhr, nur sonntags um 19 Uhr
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Studiengang Bachelor Schauspiel
Aufnahmeprüfung
Die Anmeldefrist für die jährliche Aufnahmeprüfung ist der 30. April. Die nächste
Aufnahmeprüfung findet von Montag, den 7. Juni bis Samstag, den 19. Juni 2010 in den Räumen der Schauspielschule statt.
Das
Studium
beginnt im
darauffolgenden Wintersemester. Das genaue Datum wird ca. 2 Wochen vor der Aufnahmeprüfung schriftlich
mitgeteilt.
Bewerber sollten nicht älter als 25 Jahre sein.
Ein ärztliche Attest soll über einen unbedenklichen Gesundheitszustand und eine körperliche
Leistungsfähigkeit für die Ausbildung zum Schauspieler (inkl. Fechten, Akrobatik, Tanz, Sprechen)
aussagen.
Für die Prüfung ist eine Gebühr von 30 € pro Kandidat mit der schriftlichen Anmeldung zu
bezahlen.
Bei der Aufnahmeprüfung wird das Vorspielen dreier kurzer Szenenausschnitte oder Monologe aus modernen und
klassischen Rollen verlangt. Der Kandidat hat sich eigenständig auf die Aufnahmeprüfung vorzubereiten. Die
Gesamtlänge der Szenenausschnitte sollte 20 Minuten nicht überschreiten. Die Prüfung verläuft
über drei Runden und kann längstens an 2 Tagen innerhalb zweier Wochen stattfinden. Die Zulassung erfolgt
nach der bestandenen Aufnahmeprüfung.
Weitere Informationen und das Anmeldeformular zur Aufnahmeprüfung sind im
Handbuch für Studienbewerber
Studiengang Bachelor Schauspiel
Ziel des Studiengangs Bachelor Schauspiel ist eine umfassende künstlerische Ausbildung zur Schauspielerin /
Schauspieler für das deutschsprachige Schauspieltheater.
Das Studium dauert 8 Semester (4 Jahre).
Zwei Jahre Grundstudium (4 Semester)
Zwei Jahre Hauptstudium (4 Semester)
Eine Zwischenprüfung findet am Ende des vierten Semesters statt.
Der berufsqualifizierende Abschluss erfolgt durch die Bachelorprüfung.
Die Studiengebühr beträgt pro Semester 500 €.
Die Lehrveranstaltungen werden als Gruppen- und Einzelunterricht in folgenden Fächern durchgeführt.
- Sprechen (Stimmbildung, Sprecherziehung, Übungen zur Arbeit mit dem Mikrophon)
- Musikalische Grundlagen und Gesang
- Bewegen (Körpertraining, Tanz, Tai-Chi, Akrobatik, Fechten)
- Darstellen (Interaktion, Improvisation, Rolle, Ensemblespiel)
- Theorie des Theaters, Dramaturgie (Vorlesung, Seminar, Dramaturgische Übungen, Übungen zur
ästhetischen Bildung)
- Werkstätten, Projekte und Inszenierungen
- Masken- und Schminkkurs
Am Wilhelma Theater (Lehr- und Lerntheater) der
Hochschule werden regelmäßig Inszenierungen mit den Studierenden produziert, deren Ziel die
Überprüfung und Erweiterung schauspielerischer Mittel im Ensemblespiel und vor Publikum ist. Die Leitung
dieser Projekte übernehmen erfahrene Regisseure.
Ab dem Herbst 2009 kooperiert die Schauspielschule mit dem Schauspiel Stuttgart, der Württembergischen Landesbühne Esslingen, dem Landestheater Tübingen und dem Theater Baden-Baden für das
Schauspielstudio Stuttgart. Die Studierenden des IV. Studienjahres werden für die Spielzeit 2009/10 als
außerordentliche Ensemblemitglieder an der jeweiligen Bühne probieren und spielen, parallel aber auch ihre
Vorsprechen wahrnehmen. Die Aufteilung der zukünftigen Absolventen an die jeweiligen Theater siehe unter
„Die
Absolventen 2010 stellen sich vor“.
Kontakt zu den Schauspiel-Studenten können Sie aufnehmen über studenten.schauspielschule.stuttgart@web.de
Studien- und Prüfungsordnung Bachelor Schauspiel
Studien- und Prüfungsordnung für den
(alten) Diplomstudiengang Schauspiel
(wird mit der Umstellung auf Bachelor modifiziert werden)
Die Absolventen 2010 der Schauspielschule stellen sich vor
... engagiert!
CORNELIUS GEBERT (4. Studienjahr Schauspiel, zur Zeit im Schauspielstudio an der Württembergischen Landesbühne Esslingen)
und FELIX BANHOLZER (4. Studienjahr Schauspiel, zur Zeit im Schauspielstudio am Württembergischen Landestheater Tübingen)
werden beide ab der Spielzeit 2010/11 feste Ensemblemitglieder der Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld Mönchengladbach sein.
LISENKA KIRKCALDY (4. Studienjahr Schauspiel, zur Zeit im Schauspielstudio am Theater Baden-Baden)
wird ab der Spielzeit 2010/11 festes Ensemblemitglied der Landesbühne Niedersachsen in Wilhelmshaven sein.
EMILIA DE FRIES und MARKUS WEICKERT (4. Studienjahr Schauspiel, beide zur Zeit im Schauspielstudio am SchauspielStuttgart)
werden beide ab der Spielzeit 2010/11 feste Ensemblemitglieder des Theater Aachen sein.
AMADEUS KÖHLI (4. Studienjahr Schauspiel, zur Zeit im Schauspielstudio an der Württembergischen Landesbühne Esslingen)
wird ab März 2010 festes Ensemblemitglied der Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin sein.
ANNE LEßMEISTER (4. Studienjahr Schauspiel), zur Zeit im "Schauspielstudio" am Theater Baden-Baden,
wird dort ab der Spielzeit 2010/11 festes Ensemblemitglied sein.
Schauspielstudio Stuttgart
Im Schauspielstudio Stuttgart sind
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am Schauspiel Stuttgart: | Markus Weickert und Emilia de Fries
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an der Württembergischen Landesbühne Esslingen: | Cornelius Gebert und Amadeus
Köhli
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am Landestheater Tübingen: |
Felix Banholzer
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am Theater Baden-Baden: | Anne Leßmeister und Lisenka Kirkcaldy
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(alle Schauspielschule IV. Jahrgang).
Her mit dem Leben!
Das Schauspielstudio Stuttgart ist gegründet – Bühne frei
von Prof. Franziska Kötz
Ab November 2009 ist es so
weit: Alle Studierenden des
4. Studienjahres der Schauspielschule
werden für ein Jahr an
ihr erstes Theater gehen. Für die
Dauer einer Spielzeit werden
die zukünftigen Absolventen in
einem festen Ensemble mit Kollegen
aller Altersgruppen zusammenarbeiten,
unterschiedliche
Regisseure kennenlernen,
und vor allen Dingen endlich
raus aus der Schule kommen
und spielen: Proben morgens
und abends, Vorstellungen, Abstecher
und Gastspiele!
Die Studierenden bleiben an
der Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst Stuttgart
eingeschrieben, erhalten also
weiterhin jede notwendige Unterstützung
durch die Dozenten
der Schauspielschule und sind
zugleich außerordentliche Ensemblemitglieder
der jeweiligen
Bühne. Dort werden sie vor Ort
von einem Mentor betreut werden,
einem erfahrenen Kollegen,
der den Studierenden mit Rat
und Tat, sei es in künstlerischen
Fragen, sei es in Bezug auf theaterbetriebliche
Belange, zur Seite
stehen wird.
Das Schauspielstudio ist Teil des
Studiums, die Studierenden werden
daher keine monatliche Gage
sondern Vorstellungshonorare
erhalten, die an allen kooperierenden Bühnen dieselben sein
werden. Im Gegenzug verpflichten sich die Theater, den
Studenten Vorsprechen an anderen Bühnen zu ermöglichen
– ausgenommen hiervon sind natürlich Hauptproben und
Vorstellungstermine. Sollte ein zukünftiger Absolvent das
Angebot eines Festengagements bekommen, dann hat dieses
Vorrang vor einer Produktion des Schauspielstudios.
Stipendien - Wettbewerbe - Auszeichnungen - 2008 / 2009
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Stipendium der Internationalen Vereinigung des Lyceum Clubs
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Dolores Winkler
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Schauspielschule, III. Jahrgang
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